Feinschleifmittel für Lackierarbeiten
Große Auswahl an Feinschleifmitteln für kontrollierte Lackkorrekturen und ein sauber vorbereitetes Finish. Staubeinschlüsse, kleine Läufer, feine Schleifriefen oder Übergänge lassen sich gezielt bearbeiten, bevor die Fläche poliert oder weiterverarbeitet wird. Entdecken Sie Feinschleifscheiben, Schleifblüten, feines Nassschleifpapier sowie Spot-Repair-Schleifmittel in zahlreichen Abstufungen.
Feinschleifmittel für Lackkorrektur und Spot Repair
Beim Lackfinish soll nur so viel Material abgetragen werden, wie zur Beseitigung des Fehlers erforderlich ist. Für diese speziellen Anwendungsbereiche bietet WULFF verschiedene Feinschleifmittel.
Schleifblüten für Staubeinschlüsse und kleine Lackfehler
Schleifblüten sind für kleine, klar begrenzte Lackfehler gedacht. Ihr Vorteil liegt nicht nur im kleinen Format: Als Lackierer kann man damit die Fehlstelle gezielt egalisieren, ohne unnötig viel Klarlack in der Umgebung abzutragen.
Hat der Fehler bereits Basislack oder Grundierung betroffen, reicht reines Feinschleifen häufig nicht mehr aus. Schleifblüten sind vor allem für Fehler innerhalb einer ausreichend vorhandenen Klarlackschicht gedacht.
Bei flächiger Orangenhaut oder vielen Fehlerstellen auf einem Bauteil ist dagegen eine größere Feinschleifscheibe sinnvoller, weil sie ein gleichmäßigeres Oberflächenbild erzeugt.
Feinschleifscheiben für größere Finishflächen
Eine Feinschleifscheibe ist sinnvoll, wenn eine größere Lackfläche gleichmäßig verfeinert werden muss. Typische Anwendungen sind das Nacharbeiten vorheriger Schleifspuren oder die Vorbereitung auf den Polierschritt.
Bei maschinellen Finisharbeiten sind ein ruhiger Maschinenlauf, wenig zusätzlicher Anpressdruck und eine saubere Oberfläche entscheidend. Einzelne grobe Partikel unter einer sehr feinen Scheibe können sofort tiefe Riefen erzeugen.
P1500, P2000 und feinere Schleifmittel im Finishprozess
Feinschliff funktioniert als abgestufter Prozess. Eine sehr feine Körnung beseitigt keinen tiefen Kratzer. Zuerst wird der Lackfehler eingeebnet, danach werden die dabei entstandenen Schleifspuren schrittweise verfeinert.
Eine typische Einordnung:
- P1500 bis P2000: Lackfehler egalisieren und Oberfläche kontrolliert anschleifen
- P2500 bis P3000: vorhandene Schleifriefen weiter verfeinern
- P4000 bis P8000: Finish vor der Politur weiter verfeinern und Polieraufwand reduzieren
P1500 und P2000 Schleifpapier für kontrollierten Lackabtrag
P1500- und P2000-Schleifpapier liegt an der Schnittstelle zwischen Fehlerkorrektur und Finish. Es ist fein genug für Lackarbeiten, besitzt aber noch deutlich mehr Abtrag als die späteren Finishstufen.
Wer einen Staubeinschluss beseitigt, sollte deshalb nicht unnötig großflächig arbeiten. Je kleiner die angeschliffene Zone bleibt, desto weniger Fläche muss anschließend über feinere Schleifstufen und Politur zurück auf Glanz gebracht werden.
P5000 bis P8000 für weniger Polierarbeit
Sehr feine Schleifmittel übernehmen nicht mehr die eigentliche Fehlerbeseitigung. Sie verkleinern die Schleifriefen der vorherigen Stufen. Das erleichtert die anschließende Politur und kann den Bedarf an aggressiver Polierarbeit reduzieren.
Feinschleifscheiben, Nassschleifpapier und Finish-Systeme bei WULFF
Im WULFF Sortiment stehen unterschiedliche Formen des Feinschleifmittels zur Auswahl: kleine Schleifblüten für Spot Repair, Feinschleifscheiben für maschinelle Bearbeitung, feines Nassschleifpapier sowie Streifen und Spezialschleifmittel. Die Auswahl reicht aktuell von P240 bis P8000 sowie über K1500 bis K3000 und Mikron-Abstufungen von 3 bis 9 µm.
Häufige Fragen zu Feinschleifmitteln
Welche Feinschleifmittel gibt es bei WULFF für Spot Repair?
Das WULFF Sortiment enthält unter anderem Schleifblüten und kleine Feinschleifscheiben für punktuelle Lackkorrekturen. Verfügbar sind sowohl P- und K-Abstufungen als auch sehr feine Mikron-Systeme.
P1500 oder P2000: Womit startet man beim Lackfinish?
Das richtet sich nach der Tiefe des Fehlers. P1500 arbeitet stärker als P2000 und eignet sich entsprechend für mehr Korrekturbedarf. Ist nur eine geringe Verfeinerung notwendig, sollte nicht unnötig grob begonnen werden.
Wofür sind P5000 und P8000 gedacht?
Diese sehr feinen Abstufungen dienen der Verfeinerung bereits vorgeschliffener Lackoberflächen vor der Politur. Sie sind nicht für das Entfernen größerer Lackfehler vorgesehen.
Warum gibt es bei WULFF P-, K- und µ-Angaben?
Die Angaben beschreiben verschiedene Schleifmittelsysteme. P-Körnungen folgen einer standardisierten Körnungsabstufung. K-Bezeichnungen gehören zu bestimmten Herstellersystemen, während µ-Angaben die Schleifmittelgröße in Mikrometern beschreiben. Die Zahlen verschiedener Systeme sollten deshalb nicht 1:1 miteinander gleichgesetzt werden.
Muss nach dem Feinschleifen immer poliert werden?
Das hängt von der letzten Schleifstufe und dem gewünschten Finish ab. Sehr feine Systeme bis P5000 oder P8000 reduzieren die Tiefe der Schleifriefen deutlich und damit den anschließenden Polieraufwand. Für eine hochglänzende Reparaturlackoberfläche folgt in der Regel dennoch der passende Finish- beziehungsweise Polierschritt.